Grundsätzlich trainieren wir mit der gleichen Ausrüstung wie im Spiel. Abweichungen von dieser Regel bedürfen der Zustimmung des Trainers und sollten nur da erlaubt

Sicherheit

Ein Spieler darf keine Kleidungsstücke oder Ausrüstungsgegenstände tragen, die für ihn oder einen anderen Spieler eine Gefahr darstellen (einschließlich jeder Art von Schmuck).

Grundausrüstung

Die zwingend vorgeschriebene Grundausrüstung eines Spielers besteht aus den folgenden einzelnen Gegenständen:

– Hemd oder Trikot mit Ärmeln.
– Hose, möglichst kurz.
– Stutzen bzw. Stulpen, also die langen Socken, mit denen die Schienbeinschoner fixiert werden.
– Schienbeinschützern.
– Fußballschuhe.
– für den Torwart gibt es gepolsterte Hosen und Trikots sowie Torwarthandschuhe.
– Fußball.

Die Schienbeinschützer:

– sind von den Stutzen vollständig bedeckt.
– bestehen aus Gummi, Plastik oder einem ähnlichen geeigneten Material.
– besitzen möglichst ein Klettband zum fixieren.
– haben idealerweise einen Knöchelschutz.

Schienbeinschützer erfüllen ihre Schutzfunktion nur, wenn sie auch ausreichend groß sind. Dabei sollte man aber einen Abstand von etwa zwei Fingerbreit zur Kniescheibe lassen.

Die Schuhe:

Die Vielfalt bei Schuhen ist riesig. Sowohl beim Aussehen als auch beim Preis. Gerade im Kinder- und Jugendbereich lohnt sich der Kauf von teuren Schuhen nicht, da die Kinder schnell aus ihnen herauswachsen. Zudem verringert der fast vierteljährliche Wechsel von Halle und Rasen die zeitliche Nutzbarkeit eines Paar Schuhe weiter. Alle Fußballschuhe sollten Schnürschuhe sein. Sie geben den Füßen besseren Halt. Zudem sind wir Trainer geübt im Schuhezubinden. Sind bereits Schuhe mit Klettverschluss vorhanden (weil dies bspw. in den Kindergarten so gefordert wird), dann können auch diese genutzt werden. Dunkle Schuhe sind pflegeleichter und meist auch günstger in der Anschaffung. Kunstlederschuhe sind völlig ausreichend. In einer Mannschaft besteht im Bereich der Schuhe kein Zwang zur Einheitlichkeit von Modell und Farbe.

Grundsätzlich unterscheidet man die Schuhe nach der Beschaffenheit der Unterseite. Also entweder (Schraub-)Stollen, Nocken und Noppen. Stollen (links im Bild) sind rund und werden bei sehr weichem Untergrund einsetzt. Stahlstollen nutzen sich leicht ab und haben dann scharfe Kannten. Sie haben daher im Kinder- und Jugendbereich nichts verloren. Als Nocken bezeichnet man die festen Kunststoffenflächen an den Schuhen (rechts im Bild). Sie sind für den normalen Rasen oder Kunstrasenplätze geeignet. Noppenschuhe verwendet man auf Hartplätzen oder besonders trockenen Böden Da wir im Kreis Lüneburg fast nur auf Echtrasenplätzen spielen, braucht man auch nur normale Stollen und keine Schuhe mit Noppen. Je älter die Kinder werden (etwa ab 13 Jahre), desto runder sollten die Nocken sein, da mit dem zunehmenden Körpergewicht sich der Schuh lieber mitdrehen sollte als die Bänder in Knie und Fußgelenk zu belasten. Ab diesem Alter bzw. der Größe und dem Körpergewicht können Noppenschuhe auf sehr trocken Plätzen und beim Training zwar durchaus sinnvoll sein, wobei aber die Kosten für ein zweites Paar Schuhe sich jeder selbst bewusst sein sollte. Genauere Informationen über Fußballschuhe gibt es entweder in den örtlichen Fachgeschäften und/oder bei unseren Trainern. Hallenschuhe müssen eine abriebsfeste Sohle haben.

Achtung: Kinder unterscheiden meist nur zwischen Stollen- und Hallenschuhe. Sie meinen aber eigentlich Nocken- und Hallenschuhe.

Der Ball:

Ist immer rund, unterscheidet sich neben der Farbe und dem Obermaterial hauptsächlich im Gewicht und in der Größe. Ballgröße 4 wird nur im Bambinibereich benutzt, ansonsten ist immer Größe 5 die richtige Wahl. Viel wichtiger als die Größe ist aber das Gewicht. Abhängig vom Alter (und damit der Leistungsfähigkeit) der Kinder wird der Ball immer schwerer.

Altersklasse/Jugend Alter Ball-Größe Gewicht Umfang
G-Junioren/Bambinis bis 6 Jahre 4 290 g 64 – 66 cm
F- und E-Junioren 7 bis 10 Jahre 5 290 g 68 – 70 cm
D-Junioren 11 bis 12 Jahre 5 350 g 68 – 70 cm
ab C-Junioren 13 Jahre und älter 5 ca. 430 g 68 – 70 cm

In der Halle spielen unsere Teams mit einem Futsalball. Dieser ist in seinem Spielverhalten anders als ein „Draußenball“, da er deutlich sprungreduziert ist. Somit ist ein technisch hochwertigeres Fußballspielen möglich. Bislang wird im Kreis Lüneburg aus Kostengründen nur zwischen 350g (Größe 4) und 430g Futsalbällen unterschieden. Dies kann sich aber in Zukunft auch ändern.