Groß waren die Erwartungen an die neue Saison 2018/19. Denn der starke 2007er Jahrgang rückte in die D-Mädchen vor und traf dort auf die 2006er, die gerade in der Rückrunde der letztjährigen Saison einen deutlichen Leistungs- und Spielerinnenzuwachs zu verzeichnen hatten. Zudem ließen die neuen Regeln des neuen fusionierten Fußballkreises Heide-Wendland zu, dass die 2005er Mädchen in der D verbleiben konnten. Mit dem Übergang/Rückkehr des Mädchenspielbetriebes in neuen Kreis hieß es auch (ungewollten) Abschied nehmen von vielen Freunden und bekannten Gesichtern im Kreis Harburg. Wochenlang wurde nun hin und her geplant und auf die neue Ligaeinteilung gewartet. Wer würden die neuen Gegner sein, wie ihre Sportplätze aussehen? Diese Einteilung gerade der jüngeren Mädchenteams im neuen Fußballkreis Heide-Wendland erwies sich dann als eine der größten Enttäuschungen der neuen Saison. Aus den beiden Altkreisen Lüchow-Dannenberg und Uelzen trat nur ein einziges Mädchenteam jeweils in den E & D-Mädchen an. Die E-Mädchen mussten daher gleich wieder in den gemeinsamen Spielbetrieb mit Harburg zurückkehren, während die D-Mädchen zur neuen Saison in einer Mini-Liga mit arg begrenztem sportlichen Wert antreten durften. Anstatt in einer abwechlsungsreichen & spannenden Liga um die Punkte und Titel zu kämpfen, Erfahrungen zusammeln und viele Spielstätten kennenzulernen ist eigentlich pure Tristesse und „…täglich grüßt das Murmeltier…“ angesagt. 5 Teams sind in der Mini-Liga, davon eben zwei aus Adendorf, die jeweils 3x gegeneinander im Laufe der Saison spielen werden. Kein anderes D-Mädchenteam tritt in der eigentlich in der für die Altersklasse vorgesehenen Feldgröße auf dem 9er-Feld an sondern nutzen Sonderregeln für den Spielbetrieb mit kleineren Teams. Darunter leidet neben der spielerischen Ausbildung auch die Spielpraxis der Spielerinnen, den weniger Feldspieler bedeuten schlicht auch weniger Einsatzzeiten für jedes einzelne Mädchen. Im Kreis Harburg wäre man über weitere 9er Feld Teams bestimmt froh gewesen.

Nun gilt es aus dieser Situation das Beste zu machen. Die beiden Trainerteams werden sich daher in dieser Saison überwiegend um die gute und solide Ausbildung der Mädels kümmern und den Kader beständig anwachsen lassen. Das wir hier auf einem guten Weg sind, zeigte sich eindrucksvoll in den letzten Wochen. Mit knapp 30 Mädels beim Training enden die Trainingseinheiten mittlerweile im Abschlussspiel auf dem Großfeld. 😀

Nur eine kleine Auswahl der ersten Mannschaft, da zum Fototermin nicht alle Mädels dabeiwaren. Mittlerweile kicken rund 15 Mädels für die Mannschaft.

Das erste D-Mädchenteam ist überwiegend aus Spielerinnen des Jahrgangs 2005 und 2006 gebildet und bereitet sich nun ein Jahr lang intensiv auf den Sprung auf das 11er Feld in den C-Mädchen vor. Trainer Siggi hat alle Hände voll zu tun und fördert mit zahlreichen Testpielen und Trainingslagern seine Mannschaft. Darüber hinaus hat er für alle Mädchenteams mit Hendrik ein Physio-Trainier organsisiert, der die Mädels in zusätzlichen Einheiten fitmacht. Der Lohn der „Quälereien“  😉 zeigt sich in zunehmenden Erfolgen auf dem Spielfeld. Gingen die ersten Spiele noch knapp verloren, konnte das erste Team in den letzten Spielen deutlich überzeugen und fleissig Punkte sammeln.

Eine ähnliche Entwicklung, wenngleich das 11er-Feld (noch) nicht das Ziel der zweiten D-Mädchen-Mannschaft ist, nehmen derzeit unsere 2007er Mädels. Nach den zahlreichen Erfolgen in der Vorsaison gilt es nun sich gegen die überwiegend älteren Mädchenteams zu beweisen und konsequent an der Entwicklung der taktischen und spielerischen Fähigkeiten zu arbeiten, neue Spielerinnen zu integrieren und weiterhin das hohe Potential der Mannschaft auszuschöpfen.

Gegen eigentlich jeden der bisherigen Gegner war unser Team in weiten Teilen der jeweiligen Partie spielbestimmend oder gleichwertig. Zahlreiche Chancen wurden gekonnt herausgespielt, aber wie gehabt nur wenige davon genutzt. Gegen die nun überwiegend älteren Gegner wurden die wenigen eigenen Fehler umgehend bestraft, während wir gleichzeit mit unser weiterhin mangelhaften Chancenverwertung hadern. Dennoch ist schon nach wenigen Wochen zu sehen, dass sich die Mannschaft enorm weiterentwickelt hat. Dazu beigetragen haben auch die zahlreichen Berufungen vieler Spielerinnen in die Kreisauswahl, in den Stützpunkt und mittlerweile auch in den erweiterten Kreis der Niedersachsenauswahl. Daran gilt es nun konsequent weiterzuarbeiten, die für die Altersklasse notwendige Wettkampfhärte zu entwickeln und gerade im taktischen Bereich sich weiterhin im Angriffsspiel zu verbessern.

Nach den Herbstferien geht es für beide Teams in die ersten Spiele der ersten „Rückrunde“ in dieser Miniliga. In den zahlreichen Lokalderbys werden sich die Mädels weiter entwickeln, viel Spaß haben und dann mit vollem Einsatz in der Hallensaison angreifen.

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