Mit dem Erfolg bei den Hallenkreismeisterschaften Afang März konnten unsere Mädchen nicht nur den Titel des Hallenkreismeisters und einen riesigen Pokal gewinnen, sondern erwarben auch  das Startrecht bei Bezirksmeisterschaften. Die besten 12 E-Mädchenteams aus dem Regierungsbezirk Lüneburg trafen sich am 10. Marz in Bergen und Winsen/Aller und spielten dort den Titel des Hallenbezirksmeisters aus. Nach den tollen Spielen unserer Adendorfer Mädchen rechneten wir Trainer ns durchaus Chancen für das Halbfinale aus und gingen frohgemut ans Werk. Erneut begleiteten zahlreiche Eltern und Fans das Team, so dass nicht nur die Trommel wieder laut durch die Halle dröhnte sondern viele Tore mit den Fans gefeiert werden konnten.

Wir begannen wie immer mit unserem schwächsten Spiel als Turnierauftakt. Gegen den Heeslinger SC schwamm die Mannschaft wie noch nie. Eine grüne Angriffswelle nach der anderen rollte auf unser Tor zu. Der fehlende 5. Feldspieler (andere Spielregeln im Bezirk) brachte unser taktisches Konzept durchaus durcheinander und wir benötigten einige Zeit für eine brauchbare Lösung. Bis dahin lies Fabienne Manuel Neuer vor Neid erblassen und hielt das Team mit überragenden Paraden im Spiel. Erst mühsam konnte sich die Mannschaft gegen Ende des Spiels Luft verschaffen und erste Akzente setzen. Leistungsgerecht endete das Spiel mit 0:0. Im weiteren Turnierverlauf der Gruppenphase hatten wir ein passendes Spielkonzept entwickelt und es gelangen zahlreiche Tore und Siege, leider auch eine überraschende Niederlage gegen RW Cuxhaven nach einem sauber ausgespielten Konter. Diese Niederlage war die erste Niederlage in einem Plfichtspiel seit mehr als einem Jahr. Davon unbeindruckt sammelte die Mannschaft aber weiter fleissig seine Punkte und zog als Gruppenerster ins Halbfinale ein.

Ein Geraune ging durch die Zuschauerreihen, als die beiden Halbfinalisten aus der anderen Staffel in unserer Halle ankamen. Hochgeschossene „junge Frauen“   😯 stellten sich als E-Mädchen aus Harsefeld (Kreis Stade) und Holtebüttel (Kreis Rotenburg/Wümme) vor. Da mussten unsere Mädchen erstmal schlucken, waren sie doch weitestgehend einen Kopf kleiner als ihrer kommenden Gegspielerinnen. Doch unsere Mannschaft war heiß auf das Finale, wollte an diesem Tag zeigen, was alles möglich ist. Mit vollem Einsatz ging das Team ins Halbfinale gegen Holtebüttel. Von Beginn an zeigten sich unsere Mädchen unbeeindruckt vom Gegner und zogen ihr Spiel auf. Chance um Chance wurde erspielt, eine davon verwandelte Fiona zuverlässig zur verdienten 1:0 Führung. Die wenigen Angriffe der Holtenbüttler Mädels liefen sich in der vielbeinigen Adendorfer Abwehr fest oder landeten sicher in Fabiennes Händen. Unter großem Adendorfer Jubel beendete der Schiedsrichter die Partie und erste „Finale, Finale“ Rufe schallten durch die Halle.

Erwartungsgemäß setzte sich das „Riesenteam“ vom TuS Harsefeld im anderen Halbfinale durch, so das es nun hieß: Groß gegen Klein. 😎 Volle Konzentration in der Kabine, die Mädchen wußten um was es ging. Angriffslustig und selbstbewusst begann die Mannschaft und drehte von der ersten Minute an voll auf. Der Matchplan war einfach: Eigene Stärken nutzen und volles Risiko auf Sieg spielen. Lauf- und Zweikampfstark drückte die Mannschaft den Gegner teif hinten rein. Eine Adendorfer Angriffswelle um die andere rollte auf das Harsefelder Tor zu. Latte, Pfosten, Torwart, was auch immer. Wir hatten zahlreiche Chancen das wahrscheinlich entscheidende Tor zu erzielen, im Gegenzug musste Fabiene nur bei einem Hammerfreistoß ihr ganzes Können zeigen. 10 Minuten Spielzeit waren für dieses Finale einfach zu kurz. Zwar schwamm Harsefeld gewaltig, rettete sich aber mit Glück und Können ins 7-Meter-Schießen. Wir wechselten Pia als Eishockey-Goali ins Tor und das Drama begann. Pia hielt einen Ball ums andere, wir vergaben dafür einen 7-Meter nach dem anderen, nur Sara traf vom Punkt. Erst die 6. Schützin des TuS Harsefeld (und klar, eines der Riesenmädchen 😉  ) verwandelte den entscheidenden Ball.

Wir waren richtig dicht drann als Team, nur ein kleiner Zentimeter hat hier und da gefehlt. Dennoch ist dieser Titel als Vizebezirksmeister ein angemesser Abschluss einer tollen Hallensaison. Die Mädchen haben sich in vielen Bereichen stark entwickelt, dominanten und taktisch anspruchsvollen Fußball gespielt. Fast alle Mädchen haben sich im Laufe der Hallensaioson als Torschützin feiern lassen können und unsere tolle Abwehr samt Torwart hat einmal mehr ihre Klasse bewiesen. Wir haben uns nicht nur toll weiterentwickelt und Pokale gewonnen, sondern auch neue Freunde gefunden und alte Freundschaften gestärkt. Einmal mehr zeigte sich der tolle Zusammenhalt mit den Eintracht-Mädchen aus Lüneburg, die uns im Kreisfinale lautstark angefeuert haben. Die Mädels des Heeslinger SC sind zwar (noch) zuweit weg, aber beim nächsten Mal teilen wir uns mit ihnen die Kabine, dann finden wir Trainer unsere Quatsch- & Tratschtanten leichter 😉

Mit dem Titel des Vizebezirksmeisters gelang unseren E-Mädchen ein weiterer Erfolg. Sie konnten damit mit den älteren C-Mädchen des Vereins gleichziehen. Beide Mädchenteams sind nun jeweils Hallenkreismeister und Vizebezirksmeister und damit trotz ihrer stark eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten (jeweils nur 1 Stunde Hallenzeit) die erfolgreichsten Jugendfußballteams (Jungs wie Mädchen) aus gesamten Landkreis Lüneburg. Mitte Juni werden wir wahrscheinlich/hoffentlich gegen einige der Teams um die Bezirksmeisterschaft auf dem Rasen kämpfen. Bis dahin müssen unsere jungen Damen ihre beginnende Pupertät noch etwas beschleunigen und endlich wachsen.  😎

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