Kurzer Spielbericht:

Nach mehr als 6 Wochen Spielpause durch die Herbstferien und die kurzfristige Absetzung des Spitzenspiels gegen Maschen wegen Abstellungen von Auswahlspielerinnen war es am letzten Samstag endlich wieder soweit. Die Mädels durften auf das Feld und den Ball laufen lassen. Leider musste Hanna kurzfristig nach einer hartnäckigen Verletzung passen. Gute Besserung und sei bald wieder dabei. Samar sprang dafür ein und verstärkte wie gewohnt lauffreudig die Mannschaft. Unser Gegner war niemand geringeres als der amtierende Kreis- und Bezirksmeister auf dem Rasen und in der Halle, der JFV Ashausen-Scharmbeck/Pattensen. Letztes Jahr im Hinspiel erlebten wir noch ein Wechselbad der Gefühle. Eine frühe und verdiente 2:0 Führung wurde fahrlässig verspielt und am Ende stand eine bittere 3:2 Niederlage an. Dies sollte in diesem Jahr nicht wieder passieren. Beide Mannschaften hatten altersbedingt einige Veränderungen in ihrem Kader erlebt und so ging unser Team als eines der wenigen bislang ungeschlagenen Teams an den Start. Und das sollte auch so bleiben. Wir begannen sehr offensiv und versuchten schnell ins Spiel zu kommen. Die Mädels zeigten wieder eine enorm hohe Einsatzbereitschaft, doch schnell zeigte sich: Die lange Spielpause hat ordentlich an Spielqualität gekostet. Pässe- und Laufwege stimmten selten, die wenigen Abschlüsse waren viel zu ungenau. Zudem zeigte sich der Gegner sehr griffig, ging mit ebenfalls viel Einsatz ins Spiel und hatte eine bärenstarke und leidensfähige Torhüterin im Kasten. Nachdem ersten Drittel der ersten Halbzeit und einigen kritischen Kontersituationen stellten wir das Team um. Lena zeigte einmal mehr ihre große taktische Flexibilität und war nun Ankerspielerin in der Abwehr. Das kostete uns ordentlich Angriffsschwung, sorgte aber für enorme Stabiliät. Mit dem sicheren Rückhalt und einer klareren taktischen Ausrichtung gewann unser Spiel schnell an Schwung und wir kamen nun endlich zu guten Strafraumszenen. Dabei demolierten die Mädels mehrfach das Gesicht der Torhüterin, die sich tapfer und passend in die Schüsse warf. Jana und Toni fütterten nun beständig das Sturmzentrum mit tollen Vorlagen. Aber selbst beste Chancen gingen nicht rein. Samar war schon am verzweifeln, aber die JFV kämpfte mit allen Mitteln und so ging es 0:0 in die Pause. Die nutzte unser Team um sich neu zu sortieren. Die lange Spielpause hatte auch einiges an der Ausdauer gekostet, wenngleich die Mädels über die gesamte Spielzeit hinweg ein enormes Laufpensum absolvierten.

Mit dem Wiederanpfiff zeigte sich schnell: Jetzt läuft es! Schnelle Pässe, schöne Spielzüge und tolle Torabschlüssel in schneller Folge. Unser Team war am Drücker und nach einer überragenden Vorarbeit von Jana erzielte Annika die Führung. Nun folgten zahlreiche Chancen, eine schöner als die Andere, aber der verdammte Ball wollte einfach nicht nochmal ins Tor. Die Abwehr mit Lena, Marieke und Vicky stand felsenfest, die wenigen Steilpässe fing Jette sicher im Tor ab. Immer mehr fand unsere Mannschaft ins Spiel und erneut einige Gesichtstreffer bei der Torhüterin ließen Blut und Tränen ordentlich fließen. Aber der Ball war nicht drinn und die bärenstarke Torhüterin wollte einfach nicht kaputtgehen oder sich auswechseln lassen.  😉 Nermin rackerte im Sturm, lief wichtige Meter und so konnte die Führung sicher ins Ziel gebracht werden. Einmal mehr zeigte sich, dass die Mannschaft mittlerweile sehr erfahren, sehr einsatzwillig und krisenfest ist. Knappe Führungen sind kein Problem und jederzeit kann das Team angetrieben von Vicky das Tempo anziehen, taktische Winkelzüge umsetzen und variabel spielen ohne an Qualität zuverlieren. Am kommenden Spieltag werden wir mal wieder 7er Feld spielen, bevor das Pokalhalbfinale auf dem 11er Feld ansteht.

PS: Danke an die Eltern für das Fahren und zuschauen, danke den Mädels für den Kuchen und das Geburtstagslied.

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