Kurzer Spielbericht:

Noch vor wenigen Wochen standen die Mädels der beiden JSG Teams gemeinsam auf dem Platz. 11er Feld Pokalspiel gegen die Eintracht. Ein schöner Sieg durch ein tolles Team. Doch am ersten Spieltag gab es gleich das angesetzte Vereinsderby. Also nicht mehr mit, sondern gegeneinander. Das war, mit Verlaub gesagt, das blödeste Spiel seit langem. Einige Ausfälle in beiden Teams sorgten dafür, das beide Mannschaften nicht in Bestbesetzung auflaufen konnten. Es entwickelte sich schnell ein Abnutzungsspiel mit all seinen Facetten. Man kannte sich, wusste die Stärken und Schwächen seiner Gegenspieler. Ein Spielerwechsel hier, einer dort. Hier ein Positionstausch, dort ein anderer um diesen zu kontern. Es war Kampf gegen einen Gegner, der keiner sein sollte. Erst im Laufe des Spiels konnten sich die Mädchen davon lösen und die Partie nahm an Fahrt auf. Das zweite Team machte seine Sache gut, setzte seine jungen, starken Spielerinnen gekonnt in Szene und kämpfte sich aufopferungsvoll an den Strafraum der ersten Mannschaft heran. Die Mädels der ersten Mannschaft blieben geduldig und routiniert und wehrten die zahlreichen Angriffe auf ihr Tor ab. Mit viel Übersicht erspielten sie sich ebenfalls zahlreiche Chancen, doch der Ball wollte erst nicht ins Netz. Die Führung Mitte der 1. Halbzeit gelang zwar etwas glücklich, aber war dennoch verdient. Mit der Führung im Rücken war die Sicherheit da und nun galt es wachsam zu bleiben und geduldig auf die nächste Chance zum wahrscheinlich vorentscheidenden Treffer zu warten. Der gelang erst spät im Verlauf der zweiten Halbzeit, denn die Mädels der zweiten Mannschaft steckten nie auf und brannten bis zum KO-Treffer ein enormes läuferisches Feuerwerk ab. Jedes Team nimmt aus dem Spiel so einiges an Erfahrung mit und wir treffen dann endlich auf „vernünftige“ Gegner. Wir Trainer können sehr zufrieden mit dem Spiel sein, haben wir doch viele gute Ansätze, starke Einzelleistungen und ein tolles Teamwork erlebt. Das macht Lust auf mehr und die Saison ist ja noch jung, es gibt noch viel zu erleben.

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