Der Spielbericht:

Ein aufwühlender Spieltag liegt hinter den Füchsen. Ausgeruht und angriffslustig startete das Adendorfer Team in den Turniertag. Das Ziel war klar formuliert: Der Finaleinzug soll her. Von Beginn an machten die Jungs und Mädchen Druck und schoben den Gegner weit hinten rein. Sowohl der FC Heidetal als auch der TuS Barendorf verteidigten mit Mann und Maus ihr Tor und trotz aller Überlegenheit und zahlreicher Großchancen gelang gegen diese beiden Gegner kein Tor. Pfosten und Latte, oft aber eben eine eklatante Abschlussschwäche standen einem Adendorfer Sieg im Weg. Während die Gegner fleissig punkteten, gab es für die Füchse nur magere und, angesichts des spielerischen Potentials, enttäuschende zwei Pünktchen. Im dritten Spiel ging es gegen den Lüneburger SK. Die Jungs in weiß hatten einen einfachen, aber klaren Plan und wieder standen wir uns selbst im Weg. Leo lieferte ein großartiges Spiel ab, aber der Ball wollte nicht in das verdammte Tor. Chance um Chance wurde vertan und der LSK nutzte seine einzige Chance zum Torerfolg. Nicht ganz unverdient, denn die Lüneburger spielten konsequent ihr Spiel. Wieder mal ein „Leibchen“-Spiel verloren.  😯 Das bringt uns einfach kein Glück. Mit bedröppelten Gesichtern ging die Mannschaft vom Platz und hatte aufgrund des engen Spielplans nur wenig Zeit seine Wunden zu pflegen.  Und es stand mit dem MTV Treubund Lüneburg eines der stärksten Teams des Landkreises als nächster Gegner auf dem Plan. Trainer Alex sammelte die niedergeschlagenen Truppen in der Kabine und hielt eine flammende Rede. Die Augen der Füchse funkelten angriffslustig, die Wangen glühten, ein Ruck ging durch das Team. Neue Zuversicht verbreitete sich und mit einem lauten „Wir sind ein Team“ ging es in das vorentscheidende Spiel. Darüber hinaus kramten wir etwas in der Taktikkiste und änderten die Startaufstellung.

Zurück auf dem Platz nahm das Spiel von Beginn an ein hohes Tempo auf. Angriff um Angriff, Gegenstoß und Konter folgten einer nach dem anderen. Treubund spielte einen feinen Ball, doch die Füchse kämpften und glänzten nun erstmalig mit ihrer sonst so hohen Laufbereitschaft. Angesichts der dramatischen Tabellensituation musste die Mannschaft das Spiel nicht nur überstehen sondern auch gewinnen, um überhaupt noch im Wettbewerb zu bleiben. Daher erfolgte nun nach nur kurzer Spielzeit das Signal zum Angriff. Ein Blick, ein Kommando und die kurz zuvor entwickelte Umstellung begann. Die Füchse verstanden und allen voran löste sich nun Sara von ihren taktischen Fesseln und ging volles Risiko. Den ersten Angriff wehrte Treubund noch ab und die zwei folgenden Gegenstöße klärte Valentin Neuer in höchster Not. Doch der Plan ging auf. Der nächste Adendorfer Angriff wurde von einem überragenden Valentin eingeleitet und der saß! Früh in diesem Spiel gingen die Füchse in Führung, denn Henry schoss das umjubelte 1:0. Die Spieler des MTV zogen das Tempo weiter an. Wütende Angriffswellen rollten auf das Adendorfer Tor zu, doch die Füchse igelten sich ein, ohne dabei jedoch die Ordnung zu verlieren. Valentin und Sara spielten nun beide als Spielmacher, gingen das hohe Spieltempo mit und öffneten mit weiten Abwürfen das Spiel. Henry, Julius und Karl-Ole bildeten eine unermüdliche Vorhut, an der schon viele Angriffe einfach abprallten. Dahinter wartete der Adendorfer Fight Club mit Sara, Michel und einem völlig aufgedrehten Fabian. Immer wieder kamen wir gefährlich vor das Lüneburger Tor, waren dicht am zweiten Treffer. Die Uhr tickte unerbitterlich und die Sekunden verronnen. Bis zum Schluss behielten die Füchse die Nerven und die Spielordnung und konnten einen absolut wichtigen Sieg einfahren.

Hier noch ein paar Bilder unserer Teamphotographin Anja. Danke für die Bilder.

Das Fazit:

Nur ein Tor bzw. ein Sieg aus vier Spielen ist sicherlich nicht das, was wir uns von diesem Spieltag erhofft haben. Statt eines gesicherten Tabellenplatzes stand das Team zwischendruch schon vor dem frühen Aus und konnte sich nur durch eine Heldentat in den Wettbewerb zurückbringen. Aber was heißt hier „nur“? Die Kinder haben den ein oder anderen unter uns total überrascht  🙄 Innerhalb von 12 Minuten die Köpfe freizubekommen, nachdem die Mannschaft das Spiel gegen den LSK vergeigt hatte und dann noch gegen den MTV antreten zu müssen! Und dann solch eine Wucht und Präsenz auf dem Platz zu zeigen, während in den drei Spielen zuvor fast jegliche Anspannung fehlte. Dabei taktisch zwei Varianten mit hohem Risiko gespielt und wenig Zeit zum erklären und verstehen gehabt. Wahnsinn. „Einfach“ und „nüchtern“ können wir anscheinend nicht, sondern mit Leidenschaft besteht das Team diese Spiele.

Die Tabellensituation ist weiterhin nicht rosig, aber wir haben es nun wieder selber in der Hand. Der Zweitplatzierte, derzeit der Lüneburger SK,  hat nur 2 Punkte Vorsprung, das gilt es in der Rückrunde am 04.02. zu schaffen. Glückwunsch an dieser Stelle an die Wildkatzen, die derzeit als Tabellenerster mit 10 Punkten die Staffel 1 anführen. 😀

Die Aufstellung:

Sara, Fabian, Henry, Julius, Karl-Ole, Leo, Michel, Valentin

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